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Bolivienreise 2017

Erschienen am 12. Oktober 2017 in 2017

Nach 3 Jahren Warten ging es wieder los- Vom 12.08.17 – 11.09.17 erlebten 8 Pfadfinder des Bezirks eine unglaubliche Zeit in Bolivien!

Zur VorBolivien_Logo_Aufnäherbereitung auf die Reise nutzten wir nicht nur den Spanisch-Crashkurs, sondern fuhren auch gemeinsam auf ein Wochenende zum besseren Kennenlernen sowie zur Einführung in die bolivianische Kultur und deren Traditionen.

Bestens gewappnet startete die Delegation am Münchner Flughafen mit Reiseziel Santa Cruz im Tiefland Boliviens. Dort verbrachten wir einen entspannten und interessanten Tag zum Sightseeing in Begleitung der dortigen Pfadfinder. Über Nacht ging es gleich weiter nach Cochabamba in das National Centre der ASB, in dem wir neben der Stadterkundung und dem anstrengenden Aufstieg zur großen Jesus-Statue auch das Vergnügen hatten den Bundesvorstand kennenzulernen. Als nächstes fuhren wir nach Sucre, die tatsächliche Hauptstadt Boliviens. Den Namen „weiße Stadt“ hat sie nicht ohne Grund und ist durch die ganzen kolonialen weißen Gebäude eine unglaublich schöne Stadt mit interessanten Sehenswürdigkeiten.

Anschließend begaben wir uns auf den Weg zu unserem absoluten Highlight- nach Potosi. Dort wurden wir herzlichst empfangen und konnten den ersten Tag gleich in vollen Zügen genießen, da wir kaum Probleme mit der Höhe hatten (4.000 m). Zum Einstieg fand ein Bezirksnachmittag statt, in dem wir schon sehr viele Pfadfinder kennenlernen konnten. An kulturellen Angeboten mangelt es in Potosi nicht, weswegen wir einige Museen besucht haben. Ebenso erlebten wir eine imposante Tour in die Silberminen des Bergs Potosi. Die Obrigkeiten des Rathauses hatten auch ein großes Interesse die deutschen Gäste kennenzulernen und zuletzt erhielten wir sogar Urkunden als Ehrenbürger Potosi´s. Den Kontakt zu Kindern erhielten wir nicht nur während Aktionen mit den Stämmen/ Bezirk, sondern bekamen auch die Möglichkeiten in Schulen am Unterricht teilzunehmen und mit den Kindern in der Pause zu spielen. Außerdem besuchten wir ein Waisenhaus, in dem wir einen guten Eindruck von deren Leben bekamen. Abends fanden die Stammesabende der fünf Stämme des Bezirks statt, die allesamt großartig waren. Reichlich typisches Essen und Trinken, wunderschöne Tänze von klein bis groß und wahnsinnig tolle Leute bleiben in sehr guter Erinnerung. Zum Entspannen fuhren wir zu natürlichen Quellen, in denen wir im warmen und mineralhaltigen Wasser ein bisschen zur Ruhe kommen konnten. Ein grandioses Erlebnis war das zweitägige Stadtfest „Chutillos“, in dem wir nicht nur den wunderschönen und prunkvollen Tänzern zusehen durften, sondern auch selbst Teil der Parade sein durften, indem wir mit Flöten bewaffnet in traditioneller Kleidung mitlaufen konnten- das war der Hammer! Der Ausflug in die Salar de Uyuni, die größte Salzwüste der Welt, war definitiv ein Highlight dieser Reise, denn die Kulisse und die Landschaften waren atemberaubend schön. Zum Abschluss der Zeit in Potosi organisierten wir einen deutschen Abend, an dem wir uns bei allen Leuten bedanken konnten, indem wir ein 3-Gänge-Menü auftischten und durch deutsche Tänze unsere Kultur näher bringen konnten. Zum Abschied flossen beim ein oder anderen die Tränen, denn Abschied nehmen von neu gewonnenen Freunden macht nun mal wenig Spaß. Aber wir erlebten dort eine wahnsinns Zeit mit unglaublich netten Leuten und so mancher wird sicherlich noch einmal zurück kehren.

Als nächstes fuhren wir nach La Paz, den Regierungssitz Boliviens, und konnten die sonst sehr hektische Stadt an einem verkehrsfreien Tag besichtigen. Von dort befuhren wir die „Ruta de la muerte“, die Todesstraße, mit ausgeliehenen Fahrrädern. Das war Adrenalin und Gaudi pur! Außerdem bestiegen wir den Berg „Chacaltaya“, dessen Gipfel eine Höhe von 5435 m aufweist.

Zu guter Letzt ging es nach Santa Cruz zurück, wobei unsere Pläne für den Dschungel leider durch eine Flugplanänderung aufgrund des Hurricanes „Irma“ zerstört wurden. Stattdessen erlebten wir einen entspannten letzten Tag mit einem schönen Abschiedsessen.

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Wir möchten uns an dieser Stelle beim Bezirksjugendring Oberbayern bedanken, da die Reise durch deren Zuschüsse unterstützt wurde. Außerdem möchten wir uns ganz herzlich beim Verein Cerro Rico bedanken für die ständige Unterstützung und Begleitung vor, während und nach der Reise. Vor allem möchte ich mich bei der Delegation bedanken, denn diese Reise ist nur durch sie so unbeschreiblich großartig geworden. Es gab keinen einzigen Streit, stets gute Laune und ein immerwährendes Zusammenhalten- Vielen Dank!

Zu guter Letzt bereiten wir nun schon die Rückbegegnung mit der neuen bolivianischen Delegation vor. Es wird ein Bezirkswochenende vom 07.09. – 09.0.9.2018 stattfinden.

Wir erwarten die Boli‘s schon und freuen uns riesig auf diese Zeit!

 

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