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Information zur aktuellen Situation

Erschienen am 23. April 2020 in 2020

Liebe Stammesvorstände und Referenten,

wir wenden uns in dieser E-Mail mit weiteren Informationen und Empfehlungen der Diözesanleitung zum Umgang mit der Corona-Pandemie an euch.

„Wie Ihr sicher den Medien entnommen habt, hat die bayerische Staatsregierung am 16. April 2020 bekanntgegeben, dass die Ausgangsbeschränkungen und das allgemeine Versammlungs- und Veranstaltungsverbot, das auch für Gottesdienste gilt, bis einschließlich 3. Mai 2020 verlängert wurde. Vor diesem Hintergrund hat unser Erzbischof den genannten staatlichen Vorgaben folgend festgelegt, dass bis einschließlich 3.Mai keine öffentlichen Gottesdienste im Erzbistum erlaubt sind.“ – Diözesanleitung München-Freising

Auf dieser Grundlage hat die Diözesanleitung beschlossen, bis 14.Juni alle Veranstaltungen abzusagen. Wir als Bezirksvorstände erachten diese Maßnahme als sinnvoll und möchten deshalb auch euch empfehlen, eure geplanten Aktionen wie Gruppenstunden, Leiterrunden und Stammesversammlungen bis dahin zu verschieben oder digital stattfinden zu lassen.

Außerdem empfehlen wir euch, das Pfingstlager wegen der aktuellen Lage ausfallen zu lassen und euch Gedanken darüber zu machen, ob das kommende Sommerlager in der geplanten Form stattfinden kann. Ein paar Stämme aus dem Bezirk haben bereits das Sommerlager abgesagt und Alternativen überlegt. Behaltet auch größere Aktionen und Veranstaltungen im Blick, damit Eltern und Kindern eine Planungssicherheit haben und mögliche Stornogebühren vermieden bzw. gering gehalten werden können.

Dies sind Empfehlungen der Diözesanleitung und von uns, die endgültige Entscheidung liegt jedoch bei euch.

Alle Treffen auf Bezirksebene, Stufen- und Bezirksaktionen sind bis auf weiteres abgesagt. Je nachdem wie sich die Lage erholt, werden Aktionen ab dem Herbst nachgeholt. Die Bezirksversammlung findet bisher wie geplant statt. Falls sich etwas diesbezüglich ändert, werden wir uns an euch wenden.

Wir werden uns auch weiterhin an den Empfehlungen der Diözese orientieren und mögliche Anpassungen vornehmen.

Uns ist bewusst, dass diese Empfehlungen die Möglichkeiten zur Interaktion und euer geplantes Pfadfinder-Jahr sehr einschränken. In der aktuellen Situation steht das solidarische Handeln im Vordergrund. Wir wollen insbesondere Rücksicht auf die Risikogruppen nehmen. Aktuell sollten alle an einem Strang ziehen, um schnellstmöglich zur Normalität zurückzufinden.

Bleibt weiterhin gesund und wir hoffen euch bald wieder zu sehen.

200421 Infos zur aktuellen Lage – April

Gut Pfad,
Stefan Kuppelwieser
Franziska Horn

Weihnachtsgrüße

Erschienen am 23. Dezember 2019 in 2019

Liebe StaVos und Referenten,

um Richard von Weizsäcker zu zitieren: „In der Liebe ist mehr Kraft als in irgendeiner anderen Macht. Jeder Mensch kann sie erfahren, sie einem anderen zugänglich machen.“

Euer Engagement für die Pfadis ist ein wunderbarer Weg, anderen die Liebe zugänglich zu machen. Es ist eine kraftvolle Botschaft für Frieden, Anteilnahme und das gemeinsame Miteinander. Für dieses Engagement, für all die vielen Stunden, die ihr freiwillig eurem Ehrenamt gewidmet haben, möchten wir euch an dieser Stelle von Herzen danken. Eine Selbstverständlichkeit ist das heutzutage nicht, und so erachte wir eure ehrenamtliche Tätigkeit als wohltuendes und wichtiges Signal gegen die Kultur des Wegschauens und Ignorierens.

Wir hoffen ihr findet über die Feiertage die nötige Ruhe, die im Alltag oft verloren geht. Wir wünsche euch und eurem Stamm frohe und gesegnete Feiertage und einen guten Rutsch ins Neue Jahr!

Liebe Grüße,
Franzi und Stefan

Bezirks – Leiterspaßtag

Erschienen am 7. Mai 2019 in 2019

Sehr geehrter Herr Lawson,
herzlichen Glückwunsch zu Ihrem neuen Posten als Scheriff von Goldtal!
Soeben erreichten mich traurige Nachrichten aus Goldtal über zwei seltsame Todesfälle, die wohl aufgrund eines Konfliktes über die Aufteilung eines Goldfundes entstanden.
Meine Quellen sind sich allerdings uneinig über die Identität der Opfer und die Todesursachen…..

So spannend begann der diesjährige Leiterspaßtag am 4.Mai in Olching. Fünf Stämme des Bezirkes lösten erfolgreich diesen mysteriösen Fall. Nach dem Escape Game ließen wir den Abend entspannt am wärmenden Lagerfeuer und frisch Gegrillten ausklingen.

In diesem Sinne bedanken wir (der Bezirksvorstand) uns nochmals ganz herzlich für die Arbeit eines jeden Leiters und freuen uns auf die kommende Zeit.

 

Alles liebe und Gut Pfad

Wintersonnwendfeuer 2018 in Olching

Erschienen am 27. Februar 2019 in Allgemein

Das Sonnwendfeuer im Sommer ist ja jedes Mal ein großer Spaß für alle Besucher. Ab und zu gibt es auch einen kleinen Ableger im Winter. So auch am 21.12.2018.
Bereits am Donnerstag bauten die Pfadfinder*innen eine Jurte im Garten der Pfarrei auf und bereiteten das Feuer vor, so dass es in der längsten Nacht des Jahres auch nicht zu kalt wird. Am Freitag gab es dann das böse Erwachen. Bei sehr starkem Wind, war es in der Jurte doch etwas zu ungemütlich. Kurzerhand wurde der große Raum für die Feier vorbereitet. Draußen gab es trotzdem noch eine kleine Feuertonne für die Hartgesottenen.
Die Feier war ein großer Erfolg. Viele Rover*innen und Leiter*innen aus dem Bezirk sowie Freund*innen der Pfadfinder kamen ins Olchinger Pfadiheim um gemeinsam auf die längste Nacht des Jahres anzustoßen. Der Gewinn von 282,95€ wurde dem Schneekönige e.V. (https://schneekoenige.org) gespendet, der passend zur Weihnachtszeit wohnungslosen Menschen Herzenswünsche erfüllt.

Bolivienrückbegegnung 2018

Erschienen am 1. November 2018 in Allgemein

Am 26.8.18 war es schließlich soweit. Vor einem Jahr waren wir selbst in Bolivien, seit Monaten hatten wir uns auf die Rückbegegnung vorbereitet und jetzt waren sie wirklich da: unsere bolivianischen Freunde waren in München gelandet. Nach einer Begrüßung am Flughafen mit lokalen Spezialitäten ging es für unsere Gäste erstmal in die jeweiligen Familien, um sich von den Flugstrapazen zu erholen.

Am nächsten Morgen war dann aber direkt Programm angesagt: Wir statteten dem Münchner Rathaus einen Besuch ab und wurden von einem Vertreter des Stadtrats durch das Gebäude geführt und erfuhren allerlei Wissenswertes zur Stadt München.

In den folgenden 4 Wochen gab es dann rund um die Uhr Programm. Es gab ja schließlich auch vieles, das wir unseren Gästen zeigen wollten. Da ist zum einen natürlich die Stadt München, die mit ihrer langen Geschichte, der historischen Altstadt, dem Englischen Garten, etlichen Museen und natürlich ihrem allgemeinen Flair wahnsinnig viel zu bieten hat. Aber da wir einen Pfadfinderaustausch betreiben, lag es uns auch am Herzen, dass die Bolivianer das Pfadfindertum in Deutschland kennenlernen. Fast alle Stämme des Bezirks haben sich an unserer Rückbegegnung beteiligt und einen Stammesabend ausgerichtet, an denen jeder Stamm die Möglichkeit hatte, sich auf seine ganz eigene Art vorzustellen und die Bolivianer ein wenig ins Stammesleben zu integrieren.

Berlinfahrt

München ist zwar wunderschön, aber wenn man deutsche Kultur vermitteln will, muss man auch mal andere Teile Deutschlands zeigen. So ging es für 4 Tage in unsere Hauptstadt gen Norden. Wir wurden freundlicherweise von der Grünen-Abgeordneten Fr. Beate Walter-Rosenheimer in den Bundestag eingeladen und konnten dort einiges über Politik in Deutschland erfahren. Auch die deutsche Geschichte wurde in Berlin lebhaft vermittelt. Am Checkpoint Charlie und im ehemaligen Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen wurde direkt am Ort des Geschehens über die DDR-Vergangenheit berichtet. Hier konnten die Bolivianer einiges mitnehmen, dass in Bolivien selbst kaum bekannt, für die deutsche Geschichte aber doch wahnsinnig wichtig ist. Insbesondere die Führung durch Hohenschönhausen war dank eines kubanischen Zeitzeugens ein absolutes Highlight für viele Bolivianer.

Boli-Lager

Keine Pfadfinderbegegnung wäre komplett ohne ein Zeltlager. So versammelten sich knapp 100 Pfadfinder aus dem ganzen Bezirk und zelteten gemeinsam für ein Wochenende mit den Bolivianern in St. Ottilien. Es gab ein buntes Programm, bei dem der Bezirk die Möglichkeit hatte, die Bolivianer näher kennenzulernen. Und vielleicht haben auch schon ein paar Rover und Leiter Lust auf den nächsten Bolivienaustausch bekommen.

Projekttage

Unsere Rückbegegnung stand ganz unter dem Motto „Nachhaltigkeit“. Wir haben deshalb versucht, die ganze Begegnung möglichst nachhaltig durchzuführen. Das fing bei den Transportmitteln an, bei denen wir, wenn möglich, auf den öffentlichen Nahverkehr zurückgegriffen haben. Auch beim Einkauf von Lebensmitteln haben wir darauf geachtet, möglichst lokale Produkte zu kaufen. Um aktiv zu einer nachhaltigeren Welt beizutragen, veranstalteten wir 2 Projekttage. Am ersten Tag ging es in ein Asylzentrum für Kinder. Die Bolivianer haben sich ordentlich ins Zeug gelegt und mit den Kindern gespielt und gebacken. Die Kinder haben sich gefreut und am Ende auch das Rezept für das bolivianische Gebäck bekommen. An diesem Tag konnte jeder ein bisschen neues Verständnis für andere Kulturen für sich mitnehmen – auch das ist Nachhaltigkeit.

Am zweiten Tag ging es dann an die Isar, wo wir gemeinsam Müll sammelten. Auch ein paar weitere Mitglieder des Bezirks gesellten sich zu uns und halfen mit, die Isar ein Stückchen sauberer zu hinterlassen, als wir sie vorgefunden hatten. Im Anschluss zeigten wir unseren Gästen das berühmte deutsche Mülltrennungssystem und hoffen, dass vielleicht auch etwas Recyclinglust zurück nach Bolivien mitgenommen wurde 😉.

Natürlich gab es noch jede Menge weitere Erlebnisse. Weitere Programmpunkte waren unter anderem: eine Hüttenwanderung mit Übernachtung, der Besuch auf dem Oktoberfest, Ausflüge nach Neuschwanstein und Glentleiten, ein Besuch im KZ Dachau, ein Besuch bei der Diözese, der bolivianische Abend und jede Menge gemeinsame Ausflüge und Treffen in und um München.

Die Zeit mit den Bolivianern war unglaublich anstrengend und viele von uns hatten während der 4 Wochen quasi kein anderes Leben mehr, aber es war auch eine Zeit, in der neue Freundschaften entstanden sind und die die Verbindung zwischen den Bezirken Potosí und Würm-Amper noch einmal gestärkt hat. Als schließlich die Verabschiedung unserer Freunde am Flughafen anstand, waren wir zwar einerseits erleichtert, wieder ein normales Leben führen zu können. Es war aber auch ein trauriger Augenblick, da wir doch einiges mit unseren Bolivianern erlebt hatten uns sie vermissen werden. Auf ein Wiedersehen in Bolivien oder Deutschland und auf viele weitere Delegationen, die all diese großartigen Erfahrungen machen können, die wir in 2 Jahren gemacht haben!

Wir möchten uns ganz herzlich bei den Stämmen bedanken, die alle wahnsinnig tolle Stammesabende ausgerichtet und uns damit einiges an Arbeit abgenommen haben. Auch dem Cerro Rico e.V. ein dickes Dankeschön für die ganze Unterstützung, die wir in den letzten 2 Jahren von euch bei der Vorbereitung des Austauschs bekommen haben!

Weiterhin gilt unser herzlichster Dank dem Bezirksjugendring und dem Bezirk Oberbayern, die unseren Austausch mit Zuschüssen gefördert haben.

Die Boliviendelegation 2017/18: Ali, David, Juli, Kerstin, Marie^2, Mirko, Sandra